|
 |

Unsere Entstehungsgeschichte
Der Ort an dem alles begann heißt Manebach (Ilmenau / Thüringen). Man schreibt das Jahr 2002 nach Christi Geburt. Es ist ein heißer Sommer und die Bundesliga ist gerade in ihrer 39. Saison. In diesem Jahr sollte Manebach Zeuge einer der großen Momente der Sports werden - die Geburt der Pansenhörste - und somit in die Annalen der Sportgeschichte eingehen.
Ein wackerer Haufen aufrechter Männer nahm sich vor künftig ihr Leben dem Fussballsporte zu widmen und dadurch ein Zeichen gegen Krieg, Hunger und üble Gesellen zu setzten. Diese Männer, allesamt adonishafte Heldengestalten mit sehr viel Charme und Esprit, trafen sich fortan regelmäßig, um im harten Training ihr Können und ihre Fähigkeiten weiter zu verbessern. Über äußere Bedingungen wurde nur gelacht. Ob geschlossene Schneedecken wie in der Antarktis, Regen wie aus Eimern oder Temperaturen wie in der heißesten Hölle, diese Männer waren durch nichts zu bremsen.
So verging einige Zeit, in der man sich untereinander dem Wettbewerbe stellte. Doch alle wollten mehr, sie wollten gegen andere ihr Können zeigen , wollten gegen andere Beine treten, wollten gegen andere gekonnte Dribblings setzen. Kurz, die Zeit für ein Turnier war gekommen. Und so schenkte das Schicksal ihnen das „Straßenturnier 2002“ in Manebach.
Anton Weigl, Michael Seifert, Tobias Nolting, Moritz Nicolai, Daniel Schultheiß, Alexander Schmidt (genannt „Pansen“), Christian Muck, Dirk Endter und "Theo's Schwager" bildeten die Mannschaft. Doch diese Mannschaft hatte noch keinen Namen, bei den Organisatoren des Turniers waren sie nur „die Studenten“.
Wie durch göttlichen Mund verkündet lag plötzlich ein Name in der Luft ... PANSENHÖRSTE - die Hörste des Pansen, die Mannschaft um die Torwartlegende, das Team des Zauberfussballs, die Studenten aus Manebach, der pure Geist des Fussballsport - ab sofort ein Name der Gegner vor Angst starr werden lässt und dafür sorgt das Mädchen in Ohnmacht fallen. Dieses Turnier von Manebach sollte der Anfang einer kaum vorstellbaren Erfolgsgeschichte werden.
Unser größer Erfolg
Pfingstturnier des SC Mönkediek Pfingsten 2003 – „Das Wunder von Ahaus“
Dieses Turnier ging in die Sportgeschichte ein und ist heute eigentlich nur noch unter dem legendären Namen „Das Wunder von Ahaus“ bekannt.
Die Pansenhörste nächtigten standesgemäß - also nicht mit dem gemeinen Pöbel dicht an dicht gedrängt - sondern entschieden sich für eine Ruhestätte auf dem Feld des Käsebauern Henk in Haksbergen (NL). Erholt, durch die niederländische Abgeschiedenheit und vom Kopf her frei, durch Vanille Fla mit Hagelslag, ging es Sonntag nach Ahaus (D). Das Turnier war nicht nur in der Tiefe, sondern mit ca. 40 Mannschaften auch in der Breite, sehr gut besetzt. Die Pansenhörste bestritten das Auftaktspiel erfolgreich mit einem ungefährdeten, aber dennoch glanzlosen Arbeitssieg. Dem folgte ein 1:1 unentschieden, bei dem die Pansenhörste zwar das bessere Team waren (wie nicht anders zu erwarten). Aber leider war das Glück der Mannschaft nicht hold. Auch in den nächsten drei Spielen klebte den begnadeten Technikern das Pech an den Füßen ... die Pansenhörste verloren alle Spiele, eines deutlicher als das andere. Dies bedeute eigentlich das vorzeitige Ausscheiden aus dem Turnier, denn nicht einmal mehr rechnerisch hatten die Pansenhörste Chancen auf das Erreichen der Zwischenrunde.
Doch dann begann das Wunder von Ahaus...
Aus strahlend blauem Himmel und Sonnenschein, wurde ein nachtschwarzer Himmel, Sturm und Regen mit biblischem Ausmaß. Die Turnierleitung unterbrach daraufhin folgerichtig und auf Anweisung der Polizei den Spielbetrieb. Viele Mannschaften - eher die feminin angehauchten und zarten Teams - verließen das Turnier. Doch die Pansenhörste sind ja richtige Männer und die Entscheidung war klar: Bleiben!!! Dies sollte die richtige Entscheidung sein. Denn nachdem sich Petrus ausgetobt hatte ging das Turnier weiter...allerdings im K.O. Modus und auf sumpfähnlichem Boden. Die Pansenhörste mussten im ersten Spiel nach der Unterbrechung gegen einen klaren Favoriten antreten, aber dass Favoriten stürzen können, belegten die Pansenhörste auf eindrucksvolle Art und Weise. Dieses Spiel wurde mit einem beispielhaften Einsatz geführt und vollkommen verdient mit 3:0 für sich entschieden. Im nächsten Spiel, waren allerdings die Pansenhörste als Favorit gehandelt. So spielten sie auch, ein weiterer klarer 3:0 Sieg folgte, bei dem Mauk höchst sehenswert mit einem fulminanten Fernschuss einnetzte. Die Pansenhörste befanden sich nun sogar schon im Halbfinale. Dieses ging leider gegen den späteren Turniersieger verloren. Anschließend folgte das Spiel um Platz 3. Nach einem langen und kräftezehrenden Turnier war eigentlich die Luft raus und nichts ging mehr, aber der Gegner musste die Pansenhörste ja unbedingt herausfordern. Es wurde dem Gegner im Zuge großer generöser Gesten sogar ein 9m-Schießen angeboten. Doch dieser wollte spielen. Die Pansenhörste zeigten nun noch einmal alles was sie auszeichnet - Paraden von Pansen, Einsatz von Mauk, Einwürfe von Micha, Tore von Tobi, Tanzeinlagen von Headbanger, Routine von Carlos Valderama, Kommentare von Erisch - und gewannen das letzte entscheidende Spiel mit 3:1.
Die Pansenhörste belegten am Pfingstsonntag des Jahres 2003 nach Christi Geburt den dritten Platz beim Pfingstturnier des SC Mönkediek 2003.
Aufstellung des Freizeitfußball-Turniers in Ahaus: Alexander Schmidt, Maik Kirsten, Dirk Endter, Christian Muck, Lorenz Meyer, Sven Ruppert, Michael Seiferth, Daniel Schultheiß, Moritz Nicolai, Tobias Nolting
 |
 |
 |